Unsere aktuellen Einsätze

ShelterBox Katastrophenhilfe weltweit

Indien - Überschwemmung


Große Teile Indiens erlebten von Juni bis Oktober des Jahres 2020 sintflutartige Monsunregen und schwere Sturzfluten.

Die Katastrophe traf gefährdete Familien, die sich bereits durch den Zyklon Amphan und das Coronavirus in einer prekären Lage befanden.

Wir arbeiten mit unserem Partner Habitat for Humanity India zusammen, um Gemeinden in zwei Distrikten des Bundesstaates Odisha zu unterstützen.

Wir haben Shelter-Kits mit Planen, Seilen und Werkzeugen, Hygiene-Kits mit Seife, Eimern und Gesichtsmasken sowie Haushaltsutensilien verteilt.

Die Verteilung der Hilfsgüter ist nun abgeschlossen

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Sudan - Überschwemmung


Der Sudan wurde von den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten heimgesucht.

Heftige Regenfälle, die Ende Juli einsetzten, verstärkten sich noch in den folgenden Monaten und führten zu schweren Überschwemmungen. Die Wassermassen forderten Menschenleben und zwangen Tausende zur Flucht.

Darüber hinaus hat die verheerende Katastrophe wichtige Infrastruktur und Lebensgrundlagen im gesamten Sudan zerstört – einem Land, das bereits mit dem Coronavirus zu kämpfen hat.

Gemeinsam mit unserem Partner der United Peace Organisation (UPO) unterstützen wir Gemeinden in der Region Gadaref, die von den Überschwemmungen schwer betroffen sind.

Die Verteilung von Planen und anderen wichtigen Haushaltsgegenständen, wie Kochutensilien, Schlafmatten, Decken, Moskitonetzen und Wasserkanistern ist und abgeschlossen.

 

Syrien - Andauernder Konflikt


In Syrien ist der Bedarf an humanitärer Unterstützung aufgrund des Coronavirus größer denn je.

Gemeinsam mit unserem Partner ReliefAid haben wir kürzlich Familien in Idlib Hilfsgüter zur Verfügung gestellt. Darunter befanden sich u. a. Planen, Seile, Matratzen, Decken, Küchenutensilien, Seife und Kleidung – Gegenstände, um warm, sicher und gesund zu bleiben.

Zudem konnten wir, zusammen mit der Bahar Organisation, Familien im Nordosten mit Zelten und gepackten Hilfskisten unterstützen.

Die Verteilung unserer Hilfsgüter ist nun abgeschlossen.

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Honduras - Hurrikans Eta und Iota


Hurrikan Eta und Iota treffen auf Zentralamerika

Nur kurze Zeit nachdem der Hurrikan Eta große Teile Zentralamerikas verwüstet hat, bringt der Hurrikan Iota eine zweite Welle der Zerstörung in die Region.

Starker Regen, daraus resultierende Überschwemmungen und Erdrutsche zerstörten Häuser in einer Zeit, in der viele Familien besonders auf deren Schutz vor dem Coronavirus angewiesen sind.

Zusammen mit Habitat for Humanity Honduras und dem Rotary Club San Pedro Sula unterstützen wir Familien mit Shelter-Kits, Moskitonetzen, Küchenutensilien, Decken, Wasserkanistern, Wasserfiltern, Solarlampen und anderen lebensnotwendigen Dingen.

Die Verteilung unserer Hilfsgüter ist im Gange.

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Das Tschadbecken - Die Vergessene Krise


Seit 2009 führt Boko Haram einen Aufstand in Norden Nigerias. Die Gewalt hat sich inzwischen auf die Nachbarregionen Niger, Tschad und Kamerun ausgeweitet.

Rund 10,7 Millionen Menschen im Tschadbecken sind auf Hilfe angewiesen. Die Zahl der Vertriebenen wird auf 2,4 Millionen geschätzt, Tendenz steigend.

In Nigeria haben wir mit unserem Partner ACTED zusammen fast 2.000 Shelter-Kits an Bedürftige verteilt. Die Distribution ist nun abgeschlossen.

In Kamerun haben wir seit dem Jahr 2015 fast 15.000 Familien geholfen. Im Jahr 2020 arbeiteten wir unserem Partner IEDA Relief zusammen, um Familien mit Zelten, Shelter-Kits und anderen wichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Im Moment arbeiten wir gemeinsam an einem neuen Projekt, damit noch mehr Geflüchtete und Vertriebene im Land  unterstützt werden können. Wir senden Zelte, Bausätze für Unterkünfte, Seile, Planen sowie andere wichtige Haushaltsgegenstände.

Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um die Sicherheit der betroffenen Communities und Mitarbeitenden während unserer Arbeit zu gewährleisten.

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Geflüchtete warten auf Verteilung von Hilfsgütern

Äthiopien - Konflikt


Anfang November 2020 führten die eskalierenden Spannungen zwischen der äthiopischen Regierung und der regionalen Führung in Tigray zum bewaffneten Konflikt.

Offiziell wurden militärische Operationen  eingestellt, nachdem die tigraische Hauptstadt Merkelle von Regierungstruppen Ende November 2020 eingenommen wurde.

Aber Millionen von Menschen sind weiterhin von Lebensmittelknappheit, Obdachlosigkeit, anhaltender Unsicherheit und dem Coronavirus bedroht.

Gemeinsam mit unserem Partner IOM unterstützen wir Menschen in Tigray, die aus ihrer Heimat geflohen sind mit Notunterkünften, Haushalts- und Hygieneartikeln. Wir liefern Planen, Seile, Decken, Schlafmatten, Moskitonetze, Wasserkanister, Tragesäcke und Küchenutensilien. Zudem versorgen wir die Familien mit Seife, Waschschüsseln und Wasserkrügen, um einen Ausbruch des Coronavirus zu verhindern.

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Burkina Faso - Konflikt


Fast eine Millionen Menschen mussten aufgrund extremistischer Gewalt aus ihren Häusern in Burkina Faso fliehen. Damit ist es eine der am schnellsten wachsenden Vertreibungen Afrikas.

Die Zunahme der Gewalt bis 2019 hat sich auch im Jahr 2020 fortgesetzt und die Situation verbessert sich nicht. Einige der zur Flucht gezwungenen Familien können bei Verwandten oder Freunden unterkommen, aber ein Großteil der Menschen befindet sich in überfüllten Lagern oder Gebäuden, z. B. Schulen.

Gemeinsam mit unserem Partner HELP haben wir im Jahr 2020 betroffene Gemeinden in der Region Centre Nord unterstützt. Auch in diesem Jahr wollen wir gemeinsam Bedürftigen helfen.

Die Verteilung der Hilfsgüter ist abgeschlossen.

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© Anne Mirault/ HELP
© Anne Mirault/ HELP

Einsatzkriterien

Wie entscheiden wir, bei welchen Naturkatastrophen und Konflikten unsere Teams zum Einsatz kommen?

Vergangene Einsätze


Hier erfahren Sie mehr über unsere bisherigen Einsätze

Flutkatastrophe in Tansania

Wir unterstützen Familien, die von den Überschwemmungen in Tansania betroffen sind und zusätzlich von Covid-19 bedroht werden.

Philippinen - Taifun Goni

Taifun Goni, vor Ort als Rolly bekannt, hat im Nordosten der Philippinen große Zerstörung, Erdrutsche, massive Überschwemmungen sowie die Evakuierung tausernder Familien zur Folge gehabt.

Zyklon Amphan

Wir unterstützen Familien auf den Sundarban-Inseln deren Häuser durch den Zyklon Amphan zerstört wurden.

Kamerun - Die Krise im Tschadbecken

Die Gewalt der Boko Haram in Nigeria hat Auswirkungen bis in den Kamerun und Tschad. In überfüllten Lagern wie dem Minawao Camp, sind viele Familien von humanitärer Hilfe abhängig.

Vanuatu Zyklon Harold

Am 6. April traf der Zyklon Harold, der als Tropensturm der Kategorie 5 eingestuft wurde, auf Vanuatu, einen Inselstaat im Südpazifik. Viele Gemeinden im Norden der Inselgruppe wurden dabei zerstört.

Taifun Vongfong Philippinen

Der Taifun Vongfong, örtlich unter dem Namen Ambo bekannt, erreichte am 14. Mai als Sturm der Kategorie 3 die Region Ost-Samar auf den Philippinen.

Dürrekatastrophe in Somaliland

Schwerwiegende Dürren haben tausende Familien zur Flucht aus ihrer Heimat am Horn von Afrika gezwungen.

Philippinen Taifun Kammuri

Anfang Dezember traf der Taifun Kammuri auf Land und zerstörte dabei viele Gemeinden auf der Insel Samar, im Osten der Philippinen.

Bangladesch Überschwemmungen

Starke Monsun-Regenfälle haben in Bangladesch extreme Überschwemmungen ausgelöst und ein Drittel des Landes überflutet.

Paraguay Überschwemmungen

Monate des sintflutartigen Regens haben heftige Überschwemmungen im Hauptstadtbezirk von Paraguay ausgelöst.

Erdbeben auf den Philippinen

Im Oktober 2019 haben drei starke Erdbeben die Insel Mindanao in den Philippinen erschüttert und dabei zahlreiche Gebäude zerstört.

Malawi Überschwemmungen

Tausende von Familien haben in Mosambik, Malawi und Simbabwe ihre Häuser und geliebte Menschen verloren.

Philippinen Vulkanausbruch

Im Januar 2020 brach der Vulkan Taal auf den Philippinen aus. Über 580.000 Menschen waren betroffen.

Irak - Nach der Befreiung von Mossul

Am 10. Juli 2017 erklärte die irakische Regierung die Befreiung von Mossul. Die humanitäre Situation im Irak ist weiterhin prekär und unsere Hilfe wird nach wie vor dringend benötigt.