Paraguay - Überschwemmungen


Seit März fallen in Paraguay sintflutartige Regenfälle, die schwere Überschwemmungen verursachen und Tausende von Menschen aus ihren Häusern verdrängt haben.

Rund 70.000 Menschen sind von diesen heftigen Regenfällen und steigenden Wasserständen betroffen.

ShelterBox Response Teams sind vor Ort in Paraguay und arbeiten mit der Regierung, Habitat for Humanity Paraguay und dem Roten Kreuz Paraguay zusammen. Gemeinsam wollen wir die Hilfe so schnell wie möglich an 3.000 Familien verteilen.

Die Hilfsgüter sind auf dem Weg nach Paraguay. Wir werden den Familien ShelterKits, Solarlampen, Moskitonetze und Decken zur Verfügung stellen.

Syrien - Andauernder Konflikt


Familien in Syrien erhalten winterfeste Hilfsgüter_klein

Der Konflikt in Syrien ist nun im neunten Jahr. Was als friedlicher Protest im Jahr 2011 begann, entwickelte sich zu einem brutalen und blutigen Bürgerkrieg, der bisher fast 700.000 Menschen zur Flucht gezwungen hat.

Im Moment sind wir äußerst besorgt über die Zunahme von Luftangriffen in der oppositionellen Provinz Idlib. Gemeinsam mit unserem Partner ReliefAid unterstützen wir Familien, die vor der unvorstellbaren Gefahr fliehen, mit überlebenswichtiger Hilfe. Familien in Not erhalten Planen, Decken, Moskitonetze, Solarlampen und weitere wichtige Hilfsgüter.

Andernorts wird die Verteilung weiterhin durch unsere Partner Hand in Hand, Bahar und ReliefAid aufrecht erhalten. Familien werden mit Zelten, ShelterKits und anderen wichtigen Hilfsgütern unterstützt.

Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern haben wir 50.000 vom Konflikt in Syrien und im Irak betroffene Familien unterstützt. Damit ist es der größte und längste Einsatz in unserer Geschichte.

Malawi - Überschwemmungen durch Zyklon Idai


Unsere Teams sind von dem Einsatz in Malawi zurückgekehrt, nachdem der Zyklon Idai Mitte März das südliche Afrika verwüstete und zu großflächigen Überschwemmungen geführt hat.

Gemeinsam mit unserem Partner Habitat for Humanity haben wir Notunterkünfte und lebenswichtige Hilfsgüter für Familien bereitgestellt, die bei den verheerenden Überschwemmungen ihr Zuhause verloren haben.

Fast 2.000 Familien haben ShelterKits, Wasserfilter, Moskitonetze, Solarlampen, Decken und Wasserbehälter erhalten. Diese Hilfsgüter werden es den Familien ermöglichen, mit dem Wiederaufbau ihres Lebens zu beginnen.

Krise im Tschadbecken


Seit 2009 führt die islamistische militante Gruppe Boko Haram Aufstände in Nordnigeria an. Die Gewalt hat sich seitdem auf Grenzregionen in Niger, Kamerun und dem Tschad ausgeweitet.

Rund 10,7 Millionen Menschen in der Tschadseeregion benötigen Hilfe. Schätzungen zufolge sind bisher 2,4 Millionen Menschen vertrieben worden. Die anhaltende Unsicherheit treibt die Fluchtbewegungen weiter voran.

Zusätzlich leiden die Menschen durch eine neuerliche Dürre und Wassermangel an Nahrungsmittelknappheit. Durch inländische Partnerschaften hat ShelterBox Familien in Kamerun, Tschad, Niger und nun auch Nigeria mit Notunterkünften und lebenswichtigen Hilfsgütern versorgt.

Kamerun
Unser Partner IEDA Relief hat an die Betroffenen Zelte, Zeltplanen, Hygiene-Sets und anderes verteilt. Seit November 2017 haben wir 2.064 Hygiene-Sets an junge Frauen ausgegeben. Dieses Set besteht aus einem Eimer, Seife, Waschmittel und Damenbinden.

Wir arbeiten auch mit IEDA Relief im äußersten Norden von Kamerun zusammen, wo Familien, die Boko Haram entkommen sind, unsere Unterstützung brauchen.

Hier planen wir 100 Notunterkünfte für 487 Kameruner zu bauen, vornehmlich Studenten und schwangere Frauen, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können.
Niger
Angriffe von Boko Haram im Lager Kablewa führten zu massiven Fluchtbewegungen in Niger. Das Lager wurde aufgelöst und fast 250.000 Menschen vertrieben – die Hälfte der Familien in der Region Diffa.

Gemeinsam mit Plan International haben wir 896 Familien mit Nothilfe unterstützt. Aktuell werten wir den Einsatz aus, um sicherzustellen, dass unsere Hilfsgüter die notwendige Wirkung hatten und wollen herausfinden, wo es noch Verbesserungspotential gibt.
Tschad
Im Tschad arbeiten wir mit der lokalen Hilfsorganisation ICAHD zusammen, um gefährdete Familien im Tschad zu unterstützen.

Bisher wurden 456 Unterkünfte gebaut, die für einen längerfristigen Gebrauch bestimmt sind. 500 Kisten mit lebenswichtiger Hilfe, darunter Decken, Eimer, Solarleuchten, Moskitonetze und Bodenplanen, wurden an betroffene Familien verteilt.

ShelterBox arbeitet nun an der zweiten Phase dieses Projekts mit dem Ziel, mehr als 4.000 Familien zu unterstützen. Eine dritte Phase ist geplant.
Nigeria
Der Konflikt in Nigeria geht nun in das neunte Jahr und die verheerenden Folgen wirken sich weiterhin auf das Leben von 8,5 Millionen Menschen aus.

Wir arbeiten mit ACTED zusammen, um 765 Neuankömmlinge in zwei Lagern im Norden des Landes zu unterstützen, indem Notunterkünfte und andere Hilfsgüter zur Verfügung gestellt werden.

Somaliland - Dürrekatastrophe


Seit November 2016 herrscht in Somaliland eine furchtbare Dürre, von der mittlerweile schätzungsweise 766.000 Menschen betroffen sind.

In den letzten drei Jahren hat die Dürre bis zu 80% des Viehbestands der Region gefordert. Dies hat verheerende Auswirkungen auf Tausende von Familien, die auf die Viehzucht angewiesen sind, und zwingt sie, ihre angestammten Plätze zu verlassen, um nach besserem Weideland zu suchen.

Da die Dürre anhält, arbeiten wir eng mit unserem Partner ActionAid zusammen, um Familien mit lebenswichtigen Dingen wie Planen und Seilen zu unterstützen.

Bisher haben wir über 3.000 Familien unterstützt. Aber unsere Arbeit ist noch lange nicht abgeschlossen, mit unserem vierten Projekt, das derzeit läuft.

Äthiopien - Konflikte und Überschwemmungen


Während der Verteilung der Hilfsgüter 2018

In Äthiopien haben schwere Überschwemmungen und Konflikte die Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Fast eine Million Menschen sind seit April 2018 wegen gewaltsamer Konflikte in der Guji-Gedo-Zone zur Flucht gezwungen worden.

Schwere Überschwemmungen, die im vergangenen April begannen, haben zudem Tausende von Familien ohne Zuhause zurückgelassen. Diese Regenfälle haben sich fortgesetzt und führten zu immer wiederkehrenden Überschwemmungen und Erdrutschen. Tausende von Menschen in der Region Oromia wurden nach diesen verheerenden Überschwemmungen zur Flucht gezwungen.

Mit Unterstützung unseres Partners haben wir bisher insgesamt über 3.000 Familien unterstützt.

Irak - Nach der Befreiung von Mossul


Am 10. Juli 2017 erklärte die irakische Regierung die Befreiung von Mossul. Die Stadt hatte drei Jahre unter der Belagerung durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) gestanden. Die humanitäre Situation im Irak ist weiterhin prekär und unsere Hilfe wird nach wie vor dringend benötigt.

Die Menschen, die langsam nach Mossul und Umgebung zurückkehren, brauchen unsere Unterstützung in einer Stadt, in der kaum noch ein Stein auf dem anderen steht. Sie benötigen Schutz vor den heißen Temperaturen im Sommer und vor der extremen Kälte im Winter.

Wir haben bereits über 12.000 Familien im Land unterstützt. Mit Hilfe unseres Partners ACTED konnten wir Ende 2018 an 500 weitere Familien im Nordirak ShelterKits und Hilfsgüter wie Matratzen und Solarlampen verteilen.