Bolivien - Überschwemmungen


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Schwere Regenfälle haben in Bolivien zu Überschwemmunen und Erdrutschen geführt.

Tausende Familien haben in Bolivien nach schweren Regenfällen ihr Zuhause und damit ihre Lebensgrundlage verloren. Überschwemmungen und Erdrutsche haben ihre Häuser zerstört.

Innerhalb von 24 Stunden ist die Regenmenge eines ganzen Monats gefallen. Familien wurden gezwungen ihre Häuser zu verlassen und in Gemeindezentren Unterschlupf zu suchen. Mindestens sechs Menschen sind gestorben.

Wir sind vor Ort und analysieren den genauen Hilfebedarf, um die Familien zusammen mit unseren Partnern mit genau den Hilfsgütern zu versorgen, die sie benötigen, um ihr Leben nach der Katastrophe wieder aufzubauen.

Philippinen - Tropenstürme


ShelterBox hilft Familien auf den Philippinen nach Taifun Kai-tak

Am 22. Dezember 2017 verwüstete der Tropensturm Tembin die Philippinen kurz nachdem schon der Sturm Kai-tak über den Inselstaat gefegt war.

Mehr als 200 Menschen sind bei Erdrutschen und Überschwemmungen, die durch den Sturm ausgelöst wurden, ums Leben gekommen. Noch immer werden Dutzende Menschen vermisst. Über 140.000 Betroffene mussten ihre Häuser verlassen und in Evakuierungszentren oder zu Gastfamilien ziehen.

Ein ShelterBox Response Team ist vor Ort und arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen. Die Verteilung der Hilfsgüter hat bereits begonnen. Neben ShelterKits und Überlebenskisten, verteilen wir Wasserkanister und Solarlampen an die Familien, die unsere Hilfe am dringendsten benötigt.

Karibik - Hurrikane Irma und Maria


Zerstörung auf Barbuda durch Hurrikan Irma

Anfang September 2017 verwüstete Hurrikan Irma, einer der stärksten je gemessenen Wirbelstürme, weite Teile der Karibik. Kurze Zeit später zog Hurrikan Maria über die Region hinweg und brachte eine neue Welle der Zerstörung.

ShelterBox hat danach in sechs Ländern Nothilfe geleistet, und zwar in St Kitts und Nevis, Dominica, der Dominikanischen Republik, den Britischen Jungferninsel und Barbuda. Dabei haben wir unsere Hilfsgüter genau auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden abgestimmt.

Auf Dominica und Barbuda setzen wir unsere Arbeit mit unseren Partnern fort, um Familien dabei zu unterstützen, sich ihre Häuser und Lebensgrundlagen wiederaufzubauen.

Bangladesch - Rohingya Krise


Im Flüchtlingslager Cox´s Bazar: Frauen und Kinder sind besonders betroffen.

Mehr als 615.000 Menschen wurden bereits seit Ausbruch des Konflikts gezwungen ihre Heimat Myanmar zu verlassen und Zuflucht im benachbarten Bangladesch zu suchen und es werden von Woche zu Woche mehr. Die meisten von ihnen müssen in notdürftigen Unterkünften leben – ohne Schutz vor Regen und Kälte.

Deshalb versorgen wir 4.000 Familien mit lebenswichtigen Hilfsgütern wie Decken, Planen und Seilen, Solarlampen und Wasserkanistern.

Bangladesch - Überschwemmungen


Schwere Monsunregenfälle überschwemmen große Teile von Bangladesch.

Die Regenzeit in Bangladesch fiel in diesem Jahr so heftig wie selten aus. Zeitweise stand mehr als ein Drittel des Landes unter Wasser.

Mehr als 70.000 Häuser wurden komplett zerstört und weitere 500.000 sind beschädigt. Dadurch mussten acht Millionen Menschen ihr Zuhause verlassen. Ähnlich dramatisch sah die Situation auch in weiten Teilen Indiens, Nepals und Myanmars aus.

ShelterBox ist im Einsatz und arbeitet mit dem lokalen Roten Kreuz und Rotary Clubs zusammen, um denen zu helfen, die durch die Wassermassen alles verloren haben. Seitdem haben 2.978 Familien ShelterKits, Zeltplanen, Decken, Moskitonetze und Solarlampen erhalten.

Syrien - Andauernder Konflikt


Familien in Syrien erhalten winterfeste Hilfsgüter_klein

Der Konflikt in Syrien dauert bereits mehrere Jahre. Was als friedlicher Protest im Jahr 2011 begann, entwickelte sich zu einem brutalen und blutigen Bürgerkrieg.

Wir arbeiten hier mit Partnerorganisationen wie Hand in Hand for Syria, ReliefAid und der Bahar Organisation zusammen. Momenten konzentrieren wir uns auf die Verteilung von Winter-Sets mit warmen Decken, mit denen sich die Menschen vor der Kälte schützen können. Außerdem beinhaltet unsere Hilfe Zelte, Schulmaterialien, Küchenutensilien und Solarlampen, um den Menschen etwas Normalität zurückzugeben.

2017 haben wir mit der Unterstützung unserer Partner Notunterkünfte und Hilfsgüter für fast 15.000 Familien in Syrien zur Verfügung gestellt.

Somaliland - Dürrekatastrophe


Seit November 2016 herrscht in Somaliland eine furchtbare Dürre, von der mittlerweile schätzungsweise 766.000 Menschen betroffen sind. Weil Weideland vielerorts verdorrt ist, mussten Familien ihre angestammten Plätze verlassen und große Entfernungen zurücklegen, um frische Nahrung für ihre Tiere zu suchen.

Da die Dürre anhält, arbeiten wir weiterhin mit unserem Partner ActionAid zusammen, um Familien mit Notunterkünften zu versorgen. Bislang haben wir an 441 Familien in Somaliland ShelterKits, Zeltplanen und Küchen Sets übergeben.

Vor kurzem hat sich unser Team vor Ort mit Familien getroffen, um zu sehen, wie sich ihr Leben seit dem Erhalt unserer Hilfsgüter verbessert hat. Sobald diese Auswertung abgeschlossen ist, ist eine weitere Hilfslieferung zur Unterstützung von 1.000 Familien geplant.

Irak - Nach der Befreiung von Mossul


Am 10. Juli 2017 erklärte die irakische Regierung die Befreiung von Mossul. Die Stadt hatte drei Jahre unter der Belagerung durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) gestanden. Die humanitäre Situation im Irak ist weiterhin prekär und unsere Hilfe wird nach wie vor dringend benötigt.

Die Menschen, die langsam nach Mossul und dessen Umgebung zurückkehren, brauchen unsere Unterstützung in einer Stadt, in der kaum noch ein Stein auf dem anderen steht. Sie benötigen Schutz vor den heißen Temperaturen im Sommer und vor der extremen Kälte im Winter.

Mit Hilfe unserer Partner im Irak haben wir 2017 Notunterkünfte und Hilfsgüter für mehr als 8.000 Familien bereitgestellt. Aktuell haben wir spezielle Winternothilfe geplant.

Krise im Tschadbecken


Seit 2009 führt die islamistische militante Gruppe Boko Haram Aufstände in Nordnigeria an.

Die Gewalt hat sich seitdem auf die Grenzregionen ausgeweitet und über die gesamte Region hinweg mehr als 2,4 Millionen Menschen vertrieben.

Zusätzlich leiden die Menschen durch eine neuerliche Dürre und Wassermangel und Nahrungsmittelknappheit. Durch inländische Partnerschaften hat ShelterBox Familien in Kamerun, Tschad, Niger und nun auch Nigeria mit Notunterkünften und lebenswichtigen Hilfsgütern versorgt.

Kamerun
Unser Partner IEDA Relief hat an die Betroffenen Zelte, Zeltplanen, Hygiene-Sets und anderes verteilt. Seit November 2017 haben wir 2.064 Hygiene-Sets an junge Frauen ausgegeben. Dieses Set besteht aus einem Eimer, Seife, Waschmittel und Damenbinden.

Wir arbeiten auch mit IEDA Relief im äußersten Norden von Kamerun zusammen, wo Familien, die Boko Haram entkommen sind, unsere Unterstützung brauchen.

Hier planen wir 100 Notunterkünfte für 487 Kameruner zu bauen, vornehmlich Studenten und schwangere Frauen, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren können.
Niger
Angriffe von Boko Haram im Lager Kablewa führten zu massiven Fluchtbewegungen in Niger. Das Lager wurde aufgelöst und fast 250.000 Menschen vertrieben – die Hälfte der Familien in der Region Diffa.

Gemeinsam mit Plan International haben wir 896 Familien mit Nothilfe unterstützt. Aktuell werten wir den Einsatz aus, um sicherzustellen, dass unsere Hilfsgüter die notwendige Wirkung hatten und wollen herausfinden, wo es noch Verbesserungspotential gibt.
Tschad
Im Tschad arbeiten wir mit der lokalen Hilfsorganisation ICAHD zusammen, um gefährdete Familien im Tschad zu unterstützen.

Bisher wurden 456 Unterkünfte gebaut, die für einen längerfristigen Gebrauch bestimmt sind. 500 Kisten mit lebenswichtiger Hilfe, darunter Decken, Eimer, Solarleuchten, Moskitonetze und Bodenplanen, wurden an betroffene Familien verteilt.

ShelterBox arbeitet nun an der zweiten Phase dieses Projekts mit dem Ziel, mehr als 4.000 Familien zu unterstützen. Eine dritte Phase ist geplant.
Nigeria
Der Konflikt in Nigeria geht nun in das neunte Jahr und die verheerenden Folgen wirken sich weiterhin auf das Leben von 8,5 Millionen Menschen aus.

Wir arbeiten mit ACTED zusammen, um 765 Neuankömmlinge in zwei Lagern im Norden des Landes zu unterstützen, indem Notunterkünfte und andere Hilfsgüter zur Verfügung gestellt werden.