Zyklon Harold zerstört Gemeinden in Vanuatu

Betroffenen Familien benötigen dringend Notunterkünfte und andere Hilfsgüter

Zerstörte Häuser auf Vanuatu
Durch Zyklon Harold angerichteter Schaden auf den Inseln Pentecost und North Ambrym, Vanuatu. Foto Credit: Betty Toa/UN Women

Am 6. April traf der Zyklon Harold, der als Tropensturm der Kategorie 5 eingestuft wurde, auf Vanuatu, einen Inselstaat im Südpazifik.

Viele Gemeinden im Norden der Inselgruppe wurden dabei zerstört. Die Provinzen Sanma, Malampa, Torba und Penama sind am stärksten betroffen. Es wird geschätzt, dass bis zu 90% der Gebäude und Häuser in Sanma entweder beschädigt oder vollständig zerstört sind.

Die Kommunikationsverbindungen sind in den meisten Gebieten immer noch unterbrochen und durch die Abgelegenheit vieler Gemeinden ist das volle Ausmaß der Schäden oder Opfer immer noch unklar.

Man geht davon aus, dass mehr als 160.000 Menschen betroffen sind.

Wie helfen wir?


Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist der Zugang zum Land im Moment extrem schwierig.

Trotz der Herausforderungen bemühen wir uns derzeit darum, lokale Partner zu finden, die uns helfen, dringend benötigte Hilfsgüter für die am stärksten gefährdeten Familien ins Land bringen zu können.

Wir sind bestrebt, die Familien mit Shelter Kits, Werkzeugen, Planen und anderen benötigten Hilfsgütern zu unterstützen.

Bereits im Jahr 2015 waren wir in Vanuatu im Einsatz als der Zyklon Pam schwere Verwüstungen auf mehreren Inseln anrichtete.

Pam hatte Windgeschwindigkeiten von 270km/h  und sintflutartige Regenfälle mit sich gebracht. Wir reagierten schnell auf diese Katastrophe und stellten Notunterkünfte und Hilfsgüter für diejenigen Familien bereit, die am schwersten getroffen wurden.

WAS IST EIN ZYKLON?

Durch Zyklon Harold angerichteter Schaden auf den Inseln Pentecost und North Ambrym, Vanuatu. Foto Credit: Betty Toa/UN Women

Unsere Arbeit geht weiter.

Grade in Zeiten der Krise ist unser Einsatz in der Katastrophenhilfe wichtiger denn je. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Familien auch während der Corona-Pandemie mit lebenswichtigen Hilfsgütern versorgen.

 

Foto Credit: Muhammed Said/Anadolu Agency via Getty Images

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