Klimawandel und Katastrophen

Der Klimawandel stellt eine große Bedrohung für die Menschheit dar. Es ist eine Gefahr, die nur durch sofortiges globales Handeln abgewendet werden kann.

Unser globales Klima ändert sich in einer rapiden Geschwindigkeit – dies hat dramatische Auswirkungen auf unsere Umwelt.

Steigende Meeresspiegel, beispielsweise durch das Abschmelzen von Gletschern oder Meereseis, erhöhen die Gefahr von zerstörerischen Fluten. Das sich ändernde Wetter erschwert die Produktion von Nahrungsmitteln; gleichzeitig werden wetterbedingte Katastrophen noch extremer.

Überlebenswichtige soziale Infrastrukturen sind in Gefahr, etwa die Wasser- und Energieversorgung, der Verkehr und die Landwirtschaft. Gleichzeitig ist die menschliche Gesundheit ebenso wie lokale Ökosysteme und die Tierwelt bedroht.

Die Klimakrise ist eine humanitäre Krise

Das sehen wir jedes Mal, wenn wir mit Familien arbeiten, die ihr Zuhause, ihren Lebensunterhalt oder ihre Angehörigen in Hurrikans, Tropenstürmen, Fluten oder Dürren verloren haben.

Wichtige Fakten über den Klimawandel

Wie der Klimawandel Naturkatastrophen beeinflusst

Wie der Klimawandel das Leben der Menschen beeinflusst

Verantwortung übernehmen

Wieso reden wir über den Klimawandel?

Wie der Klimawandel Katastrophen beeinflusst


Das sich ändernde Klima verschlimmert Umweltkatastrophen wie Dürren, Hurrikans, Fluten und Waldbrände.

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Wie beeinflusst der Klimawandel das Leben von Menschen?


Extreme Wetterereignisse treten oft in Ländern auf, in denen viele Menschen in Armut leben. Wir helfen gefährdeten Communities sich nach Katastrophen zu erholen, aber die Klimakrise verschlimmert bereits prekäre Situationen.

Der Klimawandel wirkt sich besonders auf Menschen aus, die für ihren Lebensunterhalt auf das Wetter angewiesen sind. Menschen, die Landwirtschaft betreiben, Vieh züchten oder als Nomaden leben, haben Mühe ihre Familien zu ernähren. Durch Klimaschocks sehen sie sich häufig gezwungen in die Städte wegzuziehen.

Dies bringt eine Reihe neuer Herausforderungen mit sich, wie z. B. Überfüllung, Nahrungsmittelknappheit und Anfälligkeiten für Krankheiten wie das Coronavirus.

Für Menschen, die einen Krieg durchleben, verschlimmert sich die ohnehin schon überwältigende Situation. Denn Überschwemmungen, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und die Erschöpfung von Wasserquellen verleihen ihm eine neue Komplexität – abgesehen davon, dass sie oftmals keinen Platz zum Wohnen haben.

Wenn lebenswichtige Dienstleistungen wie Gesundheits- und Sozialfürsorge fehlen, die Wirtschaft beschädigt ist, Menschen einer ständigen Bedrohung durch Gewalt ausgesetzt sind und robuste Unterkünfte fehlen, werden die Fähigkeiten von Menschen, mit dem Krieg umzugehen, beeinträchtigt.

"Ich bin es leid, immer umziehen zu müssen, wenn es Überschwemmungen gibt, aber wir haben keine andere Wahl. Wir können es uns einfach nicht leisten, ein Haus außerhalb der von Flut betroffenen Gebiete zu kaufen." - Mirta, Paraguay

Verantwortung übernehmen


Wir wissen, dass wir durch unsere Arbeit zur Unterstützung der von Katastrophen betroffenen Communities auch einen Einfluss auf die Umwelt nehmen.

Die Nutzung von Luftfracht und Energie trägt zum Klimawandel bei, die von uns produzierten Abfälle füllen Mülldeponien und die Einwegkunststoffe, die wir teilweise für unsere Arbeit benötigen, werden noch viele Leben lang auf unserem Planeten verweilen.

Wenn wir nicht richtig damit umgehen, könnte unser Einfluss dazu beitragen, die Anfälligkeit von Communities für Katastrophen zu erhöhen.

Deshalb bemühen wir uns, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu analysieren und Wege zu finden, diese zu vermeiden oder zu reduzieren.

Wir ergreifen Maßnahmen, um unseren ökologischen Fußabdruck auf verschiedene Weisen zu verringern, z. B.:

  • Positionierung unserer Hilfsgüter in Lagerhallen rund um den Globus.
  • Einrichtung der NGO ShelterBox Operations Philippinen, damit wir vor Ort effizienter reagieren können.
  • Wir suchen nach Möglichkeiten, die Anzahl an Transporten von Hilfsgütern zu reduzieren – vor allem bei längerfristigen Einsätzen in komplexen Krisen.
  • Wir sammeln Daten zu CO2-Emissionen, um zu verstehen, wie wir unsere Auswirkungen reduzieren können.
  • Identifizieren und Eliminieren von unnötigem Einweg-Plastik in unseren Lieferketten.
  • Erstellen von Umweltbewertungskriterien für Lieferant:innen.

Wieso reden wir über Klimawandel?


Das Unterstützen von Communities, die ihr Zuhause durch extreme Wetterereignisse verloren haben, ist seit 20 Jahren ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

Wir stehen an vorderster Front und helfen Gemeinden unmittelbar nach Katastrophen, die aufgrund der Klimaerwärmung immer schlimmer werden.

Gerade jetzt zerstört die Klimakrise Häuser und Lebensgrundlagen. Mithilfe unserer Partner:innen arbeiten wir daran, einige der am meisten gefährdeten Menschen weltweit zu erreichen. Menschen, die die Hauptlast der zunehmenden Wetterextrema und der Verwüstung durch Konflikte tragen.

Der Klimawandel verändert das Leben der Communities, die wir unterstützen, unwiderruflich. Das bedeutet, dass wir bereits aktive Teilnehmern:innen an der Diskussion über die Klimakrise sind.

Unsere Priorität ist es, gefährdeten Menschen zu helfen mehr Kontrolle über ihre Zukunft zu erlangen – sie wissen besser, was auf sie zukommt, als wir das jemals könnten. Indem wir den Communities zuhören, denen wir helfen, kann unsere Arbeit bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Eine schwere Dürre hat Tausende von Familien am Horn Afrikas zur Flucht gezwungen. Wir haben mehr als 4.500 Familien in Somaliland mit lebenswichtigen Gütern unterstützt, um den Communities zu helfen, ihre Häuser wieder aufzubauen.

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