Ausbruch des Taal Vulkans auf den Philippinen

Wir unterstützen Familien, die in Folge des Vulkanausbruchs ihr Zuhause verloren haben und dem Coronavirus schutzlos ausgeliefert sind.

Was ist passiert?


Im Januar 2020 brach der Vulkan Taal auf den Philippinen aus.
Über 580.000 Menschen waren betroffen, viele von ihnen suchten vorübergehend Schutz in überfüllten Evakuierungszentren oder wohnten bei ihren Angehörigen.
Auch heute, mehr als vier Monate später, können viele Menschen noch nicht in ihr Zuhause zurückkehren. Noch immer leben rund 2.000 Familien bei Freunden oder Verwandten.
Während die Angst vor dem Coronavirus immer weiter wächst, leben diese Familien unter beengten Verhältnissen und sind nicht in der Lage, Schutzmaßnahmen wie “social distancing” zu treffen.

Fakten über den Taal Vulkan


  • Der Taalk Vulkan ist der zweit aktivste Vulkan auf den Philippinen.
  • Er ist das letzte Mal vor 43 Jahren ausgebrochen, im Jahr 1977.
  • Bei dem Ausbruch im Januar hat der Vulkan bis zu 14km hohe Aschewolken gespukt, die viele Familien dazu zwangen ihr Zuhause zu verlassen.
  • Der Vulkanausbruch hat mehr als 2.400 kleinere Erdbeben nach sich gezogen.

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Wie helfen wir?


Wir hoffen, rund 2.000 Familien mit lebensnotwendigen Gütern wie Bausätzen für Notunterkünfte, Planen, Seilen, Moskitonetzen und Solarlampen unterstützen zu können.
Diese Gegenstände werden es den Familien ermöglichen, die Grundfläche ihrer Häuser zu vergrößern und mehr Raum für soziale Distanzierung zu schaffen.
Die Philippinen sind eines der am schlimmsten von Katastrophen betroffenen Länder der Welt. Deshalb haben wir Hilfsgüter vor Ort in Cebu gelagert, so dass wir in Zeiten wie diesen schnell und einfach reagieren können.

Wir können unsere Arbeit vor Ort nicht allein erledigen, deshalb werden wir mit YKBI (Yakap sa Kaunlaran ng Bata Inc.) zusammenarbeiten, die uns bei der sorgfältigen Auswahl und Verteilung der Hilfe helfen wird. Auch unsere lokalen Rotary-Kontakten sind ein wertvolles Mittel um vor Ort so effizient wie möglich agieren zu können.
Wir haben auch eine kleine Anzahl von Planen, Seilen und Werkzeugen an das Eversley Sanitorium geschickt, ein öffentliches Krankenhaus in Cebu, das den ärmsten und am stärksten marginalisierten Mitgliedern der Gemeinde dient. Unsere Hilfsgüter werden dort dazu verwendet, zusätzliche Räume für die Behandlung von Patient*innen zu schaffen.

Wie können Notunterkünfte während der Corona-Pandemie leben retten?


Das Coronavirus stellt ein tödliches Risiko für gefährdete Familien dar, die ihr Zuhause verloren haben. Aber unsere Notunterkünfte und Hilfsgüter können Leben retten:

  • Sie helfen Familien dabei, sich selbst zu isolieren um so gesund wie möglich zu bleiben
  • Hilfe bei der Anpassung oder Erweiterung des Wohnraums einer betroffenen Familie, um die Überbelegung zu verringern und eine soziale Distanzierung zu ermöglichen
  • Hilfe beim Umzug von Menschen aus Evakuierungszentren, in denen Familien eng zusammenleben
  • Hilfe bei der Reduzierung der gemeinsamen Nutzung wichtiger Haushaltsgegenstände durch Familien

Indem sie die Ausbreitung des Virus verlangsamen, können Notunterkünfte Leben retten. Helfen Sie uns noch heute dabei, so viele Familien wie möglich mit Notunterkünften zu versorgen.

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