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Mittwoch 10 Januar 2018

ShelterBox verhalf 2017 rund 160.000 Menschen zu einem Neuanfang
ShelterBox verhalf 2017 rund 160.000 Menschen zu einem Neuanfang

Das vergangene Jahr hat uns bei ShelterBox vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Die Zahl der Menschen weltweit, die durch humanitäre Katastrophen ihr Zuhause verloren haben, wächst – täglich verlieren zehntausende Menschen ihr Zuhause und nie zuvor war der Bedarf an Notunterkünften so gewaltig.

Im vergangenen Jahr 2017 haben wir 160.000 Menschen mit Notunterkünften und anderen lebenswichtigen Hilfsgütern versorgt. Es sind Frauen, Männer und Kinder, die alles verloren haben und denen wir nicht nur ein Zuhause, sondern eine echte Perspektive für die Zukunft schenken. Ein großer Erfolg für uns, doch gleichzeitig sind 160.000 Menschen ein verschwindend geringer Anteil der mehr als 65 Millionen Menschen, die weltweit ohne Obdach sind. Wir müssen dringend unsere Hilfe ausbauen, um noch mehr Menschen in Not zu helfen. Unser Plan für die kommenden Jahre ist deshalb ambitioniert – bis 2025 wollen wir in der Lage sein, bis zu einer Million Menschen pro Jahr zu helfen. Das schaffen wir nur gemeinsam mit Ihrer Hilfe!

Ob Naturkatastrophe oder Konflikt – unsere Teams waren dort im Einsatz, wo die Menschen am dringendsten Hilfe brauchten. Das bedeutet Einsätze in 21 Ländern und an so vielen Tagen wie niemals zuvor.

In 16 Ländern ging es für unsere Einsatzteams darum, die Menschen nach den Folgen einer Naturkatastrophe mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Dabei sahen sie mit eigenen Augen die verheerende Zerstörung, die ein Sturm mit sich bringt: Wie nach den schweren Hurrikans auf Antigua und Barbuda, den Britischen Jungferninseln, Dominica, Haiti, St. Kitts und Nevis sowie in der Dominikanischen Republik und den USA oder nach den Zyklonen in Madagaskar und Mosambik. Sie erlebten die Ohnmacht und Angst, die mit dem Ansteigen der Wassermassen bei einer Überschwemmung einhergeht wie in Afghanistan, Bangladesch, Kolumbien, Niger, Paraguay und Peru. Und sie sahen das Entsetzen ausgelöst durch ein Erdbeben, das die Erde unter den Füßen erbeben lässt und Häuser zum Einsturz bringt wie zuletzt auf den Philippinen. Und sie wurden Zeuge des langsam wachsenden Schreckens, das mit den ausgedörrten Böden, den austrocknenden Wasserstellen und ausbleibenden Regenfällen in einer Dürre einhergeht.

In sieben Ländern waren wir zudem in humanitären Katastrophen im Einsatz, in denen ein politisch motivierter Konflikt die Menschen zwang, alles zurück zu lassen. Dazu gehört die terroristische Bedrohung in Afghanistan, die Rohingya-Krise in Bangladesch, die Gewalt durch die islamistische Terrororganisation Boko Haram in den westafrikanischen Ländern Kamerun, Tschad und Niger, der Terror durch die islamistische Terrororganisation ISIS im Irak und nicht zuletzt die verheerende Situation in dem seit mehr als sechs Jahre andauernden Syrien-Konflikt, der Syrien und die umliegenden Länder in eine tiefe unwiderrufliche Krise gestürzt hat. Eine beinah unvorstellbare Zahl von mehr als 5,2 Millionen syrischer Frauen, Männer und Kinder sind vor der Gewalt in die Nachbarländer geflohen. Menschen, die dringend unsere Hilfe brauchen.

ShelterBox ist seit 2012 in der Region im Einsatz. Allein im Jahr 2017 haben wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen bereits mehr als 10.000 Familien in Syrien mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgt, darunter ShelterKits, Zelte und Decken gegen die winterliche Kälte. Unter den Familien befindet sich auch die Familie von Ibrahim. Der 43-jährige Familienvater lebt mit seiner Frau und seinen drei kleinen Kindern in einem Flüchtlingscamp in Syrien. Dort haben sie nach der Flucht vor dem sogenannten Islamischen Staat ein Zuhause auf Zeit gefunden.


Ibrahim und seine Familie finden im ShelterBox Zelt Geborgenheit und Privatsphäre

Vor allem die Kinder haben unter den Strapazen der beschwerlichen Flucht gelitten, doch der Familie blieb keine andere Wahl, berichtet Ibrahim: „Das was wir am dringendsten brauchten war Schutz vor der brennenden Sonne. Zum Glück war ShelterBox vor Ort und hat uns bereits am Tag unserer Ankunft mit einem Zelt versorgt. Da wussten wir, wir sind in Sicherheit und konnten endlich beginnen uns wieder Zuhause zu fühlen.“ Und mit einem Funken Hoffnung fügt er noch hinzu: „Ich hoffe, dass meine Kinder in Würde leben werden und dass ihre Kinder in besseren Bedingungen aufwachsen können als unsere Kinder!“

Das Schicksal von Ibrahim ist nur eins von vielen und ein großes Stück Arbeit liegt noch vor uns. Starten wir daher gemeinsam ins neue Jahr und helfen noch mehr Menschen in Not weltweit!




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