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Donnerstag 05 Oktober 2017

Mehr als eine halbe Million Rohingya auf der Flucht
Mehr als eine halbe Million Rohingya auf der Flucht
Vor allem Frauen und Kinder leben unter furchtbaren Bedinungen in den Flüchtlingslagern in Cox´s Bazar.

Mehr als 500.000 Rohingya sind auf der Flucht vor Verfolgung in Myanmar. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Nürnberg oder Leipzig. Die Rohingya sind eine staatenlose, muslimische Minderheit, die seit Jahrzehnten in Myanmar diskriminiert und verfolgt wird. Seit der jüngsten Gewaltwelle Ende August 2017 haben Hunderttausende Rohingya die Grenze nach Bangladesch überquert, um dort Schutz zu suchen. Die meisten darunter sind Frauen und Kinder, die im Bezirk Cox´s Bazar in behelfsmäßigen Flüchtlingslagern wohnen. Viele können noch ihre Dörfer auf der anderen Seite der Grenze brennen sehen.

Die Lage ist auch auf Grund des anhaltenden Monsuns dramatisch und spitzt sich weiter zu. Es gibt nicht genügend Nahrung und Trinkwasser. Lebensnotwendige Hilfsgüter wie Zeltplanen, Wasserkanister und Wasserfilter, Decken, Solarlampen sowie Kochsets werden dringend benötigt. "Die Bedingungen sind schrecklich. Die meisten Menschen wohnen in kleinen Unterkünften aus Bambusstäben und dünner schwarzer Plastikfolie. Zwischen den Hütten ist kaum Platz, in den schmalen Gängen gerinnt der Schlamm. Die meisten Bewohner haben Nichts außer ihrer Kleidung, die sie während der Flucht aus ihren Dörfern im Rakhaing-Staat am Körper trugen. Viele sind durch die Erlebnisse und den Verlust ihrer Angehörigen traumatisiert.", sagt unsere Einsatzhelferin Liz Odell.

Ein ShelterBox Response Team (SRT) ist vor Ort und steht in Kontakt mit anderen Hilfsorganisationen sowie der Regierung, um den Menschen schnellstmöglich zu helfen.


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