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Donnerstag 19 April 2012

Überschwemmung der Amazonasregion
Überschwemmung der Amazonasregion


Andauernde, heftige Regenfälle während der vergangenen paar Monate haben großflächige Überschwemmungen in der Region Loreto im Herzen des peruanischen Regenwaldes verursacht. Die starken Regenfälle führten dazu, dass Flusspegel gestiegen sind und die angrenzenden Gebiete unter Wasser gesetzt wurden, so dass Familien aus ihren Häusern verdrängt wurden.

Ein ShelterBox Response Team (SRT), die ehrenamtliche Katastrophenhelfer von ShelterBox, ist auf dem Weg nach Iquitos, die weltweit größte Stadt, die nicht per Landweg erreichbar ist und direkt am linken Ufer des Amazonas liegt, um den Bedarf an Notunterkünften zu bewerten.

Berichten zufolge wurde das Rekordhochwasser von 118,59 Metern über dem Meeresspiegel aus dem Jahre 1986 überschritten, was Überschwemmungen in vielen Gegenden in und um Iquitos herum verursacht hat. Seine rund 493.000 Einwohner leiden unter  Stromausfällen und es gibt Berichte von einigen Bewohnern, die durch das Auftreten unbekannter Wassertiere beunruhigt wurden.

Herausforderungen 

Steve Crabtree (UK) ist einer der SRT-Mitglieder, der in nordperuanische Stadt unter- wegs ist. Auf die Herausforderungen, die das Team dort erwartet bereitet er sich gründlich vor: „Wir fliegen nach Lima um uns dort mit Rotariern zu treffen. Zusammen werden wir die Transportmöglichkeiten durchsprechen um den Bedarf feststellen zu können. Iquitos ist nicht nur per Landweg unerreichbar, sondern es gibt auch Überschwemmungen, so dass wir darüber nachdenken müssen mit dem Boot zu fahren. Im nächsten Schritt muss dann überlegt werden, wie die ShelterBoxen transportiert werden, falls Bedarf besteht, und es müssen geeignete trockene Stellen gefunden werden, um die Zelte aufzubauen mit Zugang zur Wasser- und Sanitärversorgung.“

Neben Steve Crabtree sind auch Malcolm Shead (UK), Mark Curnow (UK) und Rachel Simpkins (UK) vor Ort in Peru.



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